|
|
Aktuell
Der
Start
Am
18. Mai 2002 starten wir auf dem Münsterplatz. Dazu laden wir alle Interessenten
ganz herzlich um 14 Uhr ein vor die Filiale von Runners Point ein. Wir präsentieren
unser Fahrzeug und beschreiben noch einmal unser Vorhaben. Außerdem verteilen
wir Prospekte, verkaufen signierte Donaulauf-T-shirts (5 Euro) als Spende für
wohltätige Zwecke und stellen unsere Sponsoren vor. Gegen 14.30 Uhr wird
Peter Langer vom Donaufest den offiziellen Startschuss geben.
Der
Donaulauf
Am
24. Mai 2002 starten wir in Tulcea am Donaudelta das Unternehmen Donaulauf 2002.
Vom Start an werden wir täglich auf dieser Seite über unsere Erlebnisse
in Wort und Bild berichten. Wir bedanken uns ganz herzlich für das Team
der SÜDWEST PRESSE Online und Südwest-Aktiv für Ihre großartige
Hilfe.
[ 05.07. 03.07. 02.07. 01.07. 29.06. 28.06. 27.06. 26.06. 25.06. 24.06. 23.06. 21.06. 20.06. 19.06. 18.06. 17.06. 16.06. 15.06. 14.06. 13.06. 12.06. 11.06. 10.06. 09.06. 08.06. 07.06. 06.06. 05.06. 04.06. 03.06. 02.06. 01.06. 31.05. 30.05. 29.05. 28.05. 27.05. 26.05. 25.05. 24.05. Zurück ] [ Übersicht ]
 |  |
| 05. Juli: | Das große Finale |
|
ULM Es war unglaublich und mit Sicherheit der schönste Tag des gesamte Donaulaufes. Was sich am 5. Juli auf dem Weg vom Bahnhof in Günzburg bis ans Donauufer in Ulm abspielte, übertraf unsere kühnsten Erwartungen über die Ankunft in Ulm. Rund 500 Mitläufer und weitere Mitradler begleiteten uns bis zum Ziel – eine laufende Sportlerkarawane schängelte sich am Donau-Ufer entlang – ein wahnsinniges Bild und der schönste Lohn für 6 Wochen donaulaufen, donaulaufen, donaulaufen . . .
|
Doch der Reihe nach: Schon am Morgen war es aufregend, denn John Jacobsen, der Chef von Legoland Deutschland, hatte uns zum Auftakt der letzten Etappe noch zu einem Besuch in den Legoland Park in Günzburg eingeladen. Das war – vor allem für Katharina – natürlich schon eine große Aufregung. Dazu kamen aber auch noch der Bürgermeister der Stadt Günzburg, Gerhard Jauernig, und das Reporterteam von HitradioX samt Marketingleiter York Wachter, die gleich ein Interview mit allen Beteiligten machten. Danach reichte es noch zu einen viel zu kurzen Rundgang durch den Park samt Wasserrutschen-Abfahrt. John Jacobsen, selbst ambitionierter und mit einer Bestzeit von unter 2,30 Stunden erfolgreicher Marathonläufer, verabschiedete uns dann Richtung Günzburger Bahnhof zu den letzten 30 Donaulauf-Kilometern.
|
Hier standen schon die ersten Begleiter bereit. 5 Läuferinnen und Läufer und einige Mitradler waren bereit zum Aufbruch. Mit dabei Ulms Ultra-Spazialistin Hanni Zehendner, und auch Ivo Gönner hatte uns mit Claus Schmid seinen persönlichen Referenten als Begleitschutz entgegengeschickt. Dazu kamen zwei Redakteure der Schwäbischen Zeitung und ein Redakteur von der Günzburger Zeitung, der laufenderweise sein Interview machte. Von hier aus ging es an die Donau und immer ihrem Lauf nach bis nach Weissingen, wo wir den ersten Getränkestopp einlegten.
|
|
Dann wurde es immer spannender, auf Höhe der Autobahnbrücke gesellten sich die ersten Triathleten aus Dornstadt dazu, darunter auch der Langstreckenspezialist Manfred Karg. Und von hier ab tauchte immer mal wieder ein Sportler oder eine Sportlerin aus Wald oder von einem Parkplatz auf – die Lauflawine kam ins Rollen.
|
|
Die Ankunft an der Donaubrücke in Talfingen war dann schon ausserhalb unseres Vorstellungsvermögens. An die 200 Menschen drängten sich hier, klopften Bernd für die tolle Leistung auf die Schulter und versuchten eines der Donaulauf-T-shirt zu ergattern. Von hier aus ging es unter der Führung von OB-Referent Schmid sogar auf der Straße bis zum Kraftwerk, weil der Fußweg zu schmal war für die Läufermenge. An der Donauhalle kam dann die nächste Überraschung.
|
Rhythmisches Klatschen erwartete uns hier – noch einmal mindestens 150 Menschen hatten sich hier versammelt, um uns auf den letzten Kilometern zu begleiten. Nicht einmal der abendliche Volkslauf in Allmendingen konnte die Läufer abhalten. „Allmendingen ist jedes Jahr, der Donaulauf nur einmal im Leben“, war aus der Menge herauszuhören. Nach einigen Minuten Verschnaufspause ging es weiter zum Hans-Lorenser-Zentrum, dort wartete die nächste Gruppe.
|
|
Von hier aus waren es dann rund 500 Läuferinnen und Läufer, die hinter Bernd in einer langen Schlange weiter Richtung Donaufest trabten. Trotz Platzmangel war es friedlich und jedes Weghindernis wurde mit hochgestreckten Armen für die Nachfolgenden deutlich gemacht. Ein irres Gefühl – und der New York Marathon kann nicht schöner sein.
|
|
|
In dieser Form ging es dann dem Ziel entgegen. Kurz vor 17 Uhr durchlief Bernd das Zielband, das die beiden Oberbürgermeister Dr. Beate Merk und Ivo Gönner, gespannt hielten. Neben diesen beiden gehörten auch Donaufest-Chef Peter Langer und Bernds Mutter zu den ersten Gratulanten. Wenige Sekunden später ging die Ankunft und die ersten O-Töne des Donauläufers schon beim SWR über den Äther. Ein unglaublicher und unvergesslicher Moment. Außerdem nahmen uns mit Nikoletta Radeva aus Silistra in Bulgarien und Mister Mocanu, der Oberbürgermeister aus Tulcea in Rumänien, unserem Startort, in Empfang. Ein Wiedersehen, das wir uns nicht so schnell vorstellt hatten. Unglaublich.
|
|
Nach der ersten Hektik ging es dann auf dem Saumarkt weiter. Die Brauerei Gold Ochsen hatte für jeden Mitläufer einen Liter Freibier zur Verfügung gestellt. Als Versicherung war Marketingleiter Martin Steck gleich selbst mitgelaufen bis zum Ziel. Dort gab es dann Zeit für Reden, Begrüßungen, Glückwünsche und Autogramme. Erst gegen 19 Uhr war für uns Schluss, denn auch bei der offiziellen Eröffnung im Edwin-Scharff-Haus durften wir dabei sein. Noch besser. SWR-Leute-Moderator Stefan Siller holte uns auf die Bühne und stellte uns dem deutschen Außenminister Joschka Fischer vor. Von dem ebenfalls marathonbegeisterten gab es dann einen Handschlag und Anerkennung für unser Projekt und für Bernds gelaufenen 2345 Kilometer. Ein Moment, der beim Start vor sechs Wochen noch unvorstellbar gewesen war.
|
|
Erst dann legte sich die Aufregung über die Ankunft in der Heimat und das unglaubliche Finale langsam, auf der anderen Donauseite ließen wir den letzten Donaulauf-Tag langsam auslaufen, genossen noch das Feuerwerk und die Donau-Illumination und sanken dann irgendwann erschöpft und erfüllt in die Federn.
|
|
Nicht zu vergessen: für jeden Mitläufer hatten uns die Firmen Renolit Haus, AOK ULm und die Staatliche Lotterieeinnahme Dieter Grauling ein Prämie von insgesamt 20 Euro für die Aktion 100.000 ausgesetzt. Allerdings waren wir bei den Verhandlungen nie von einer solchen Läuferzahl ausgegangen. Rund 350 Leute haben sich hinterher am Donaulauf-Mobil registrieren lassen und nehmen so auch an der Verlosung von einigen wertvollen Preisen teil. Wie hoch die Spende an die Aktion 100.000 letztendlich ausfallen wird, können wir jetzt noch nicht sagen, werden es aber auf jeden Fall in der SÜDWEST PRESSE, im Ulmer Wochenblatt und auch hier im Internet bekanntgeben. Vielen Dank an alle, die für diesen tollen Tag etwas beigetragen haben.
|
|
|
|
Bis bald, Eure Donaulauf-Team, Bernd und Markus
|
|








|
|